Folge 28: Linker Populismus schafft keine einzige neue Wohnung - mit Prof. Dr. Stefan Kooths
In Berlin wird wieder über die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen gestritten. Doch würde eine Enteignung tatsächlich die Wohnungsnot lindern – oder am Ende vor allem die Steuerzahler teuer zu stehen kommen?
Darüber spricht Steffen Dähne mit Prof. Dr. Stefan Kooths vom Kiel Institut für Weltwirtschaft. Kooths hat eine aktuelle Studie zu den ökonomischen Folgen einer Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen in Berlin geleitet.
Im Gespräch erklärt er, warum die großen privaten Wohnungsunternehmen aus seiner Sicht keine relevante Marktmacht besitzen, weshalb eine Vergesellschaftung keine einzige zusätzliche Wohnung schafft und warum vor allem die heutigen Mieter der betroffenen Wohnungen profitieren würden. Es geht um Insider...